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»Bleibt doch alles beim Alten?« - Gedanken zu Abwehrdynamiken von Institutionen Vortrag zum 2. Tag der Ethik

 

Am 25. April fand in Frankfurt der 2. Tag der Ethik der DPGPT statt, an dem es um den Umgang mit ethischen Fragen und Grenzverletzungen an Instituten ging. Es war ein sehr bewegender Austausch, auch geprägt von vielen persönlichen Erfahrungen. In der Zwischenzeit haben mich, auf verschiedenen Wegen, nun immer wieder Bitten erreicht, diesen Vortrag auszuhändigen. Das wollte ich, nicht zuletzt aufgrund der darin beschriebenen persönlichen Erfahrungen, nicht. Manches lässt sich für mich nur im »analogen« Austausch, inmitten echter kollegialer Beziehungen besprechen. Dennoch freut es mich natürlich auch, dass der Vortrag offenbar für den ein oder anderen gewinnbringend war. Ich möchte mich bei den Kolleginnen und Kollegen in »meiner« Arbeitsgruppe sehr herzlich für den so wertschätzenden und zugleich emotionalen Austausch bedanken. Das war für mich schon sehr besonders.

Im Folgenden nun finden Sie den Vortrag, gekürzt um meine persönliche Institutsgeschichte, für die - wie ich finde - hier nicht der Rahmen ist.

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Gibt es noch (gute) Vorbilder?

Vorbilder haben eine wichtige Funktion für die psychische Entwicklung. Man möchte ihnen nacheifern. Wenn man so will, sind sie Motor eines progressiven Neides. Man möchte haben, was sie haben, so sein, wie sie. Sie sind elementar wichtig, denn man identifiziert sich mit ihnen (was sich auch darin zeigen kann, das Trikot mit dem Namen »Jamal Musiala» zu tragen, in der Hoffnung, seine Fähigkeiten gehen auf einen über) und strebt ihnen nach. Man »studiert« im ursprünglichen Sinne von studere »sich eifrig bemühen, steben nach«. Das ist etwa ganz anderes als der sehr verbreitete destruktive Neid. Dieser will zwar auch haben, was der andere hat, aber dieses Gefühl führt nicht dazu, dass man sich bemüht, sondern das man versucht, den Besitz, die Fähigkeiten des anderen zu zerstören. »Wenn ich nicht habe, was sie/er hat, soll sie/er es wenigstens auch nicht haben!», so lautet der Ansatz, der Gesellschaften spalten und zerstören kann.

 

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Was es heißt, erwachsen zu sein. Interview mit Cécile Loetz und Jakob Müller in ihrem Podcast »Rätsel des Unbewussten«

Das war ein tolles Gespräch für mich, das ich mich Cécile und Jakob führen durfte. Herzlichen Dank euch für eure tolle Vorbereitung und eure inspirierenden Fragen!

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Es ist soweit, der Countdown läuft...

Mein neues Buch »Ewig Kind?!« erscheint am 20. April 2026

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Zur Verramschung psychodynamischer Konzepte und der Psychotherapie

In jüngerer Zeit kann man zunehmend das Gefühl bekommen, der mediale Diskurs zu psychischen Erkrankungen und Phänomen werde hauptsächlich durch Semi- und Unprofessionelle geführt. Deutschland scheint das »innere Kind« zu suchen, tägliche Affirmationen sollen es richten und die neuen Welterklärer kommen gar auf die Idee, dass Probleme in der Gegenwart etwas mit der je eigenen Vergangenheit zu tun haben könnten. Dabei greift man gerne auf eine Art »wissenschaftliches Konzept light« zurück und es kommt zu verfälschenden Simplifizierungen.

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F.A.Z.-GESUNDHEITSPODCAST ÜBER »DIE ZWEIFELHAFTEN ANGEBOTE DER »PSYCHOINDUSTRIE«

Ich freue mich sehr über das Interview, das Frau Dr. Lucia Schmidt im Rahmen ihres Gesundheitspodcast bei F.A.Z-Online gemacht hat. Wir sprechen über die zweifelhaften Angebote einer boomenden Branche, darüber, wie man sich im »Psycho-Dschungel« und auf dem Markt der Verzweiflung ein bisschen orientieren kann und warum Ratgbeber einem manchmal gerade keinen guten Rat geben.

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Das Einlenken der Psychotainer

Da hat sich doch seit Erscheinen meines Buches »Die Psychoindustrie« offenbar wirklich etwas getan.

Das ist einerseits eine gute und wichtige Entwicklung.

Aber die neuesten Interviews von Leon Windscheid und auch der Leitartikel von Steve Ayan, beide Psychologen, aber keine Psychotherapeuten, werfen auch ein interessantes Licht auf die Strategien der Branche.

 

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»Psychotainment« – Wie man sich Ideen und Arbeit von anderen zueigen macht

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als plötzlich Steve Ayan das »Psychotainment« in einem Artikel von »Gehirn und Geist« zu »seinem« Thema gemacht hat. Es freut mich natürlich sehr, dass meine Arbeit, meine Gedanken und meine Recherchen so gewinnbringend übernommen werden.

Gewundert hat es mich natürlich schon, hatte doch Ayan bei einer Besprechung des Buches im »Spektrum der Wissenschaft« nicht viele freundliche Worte für mein Buch Die Psychoindustrie über. Zwar gibt er mir in Vielem Recht, aber irgendwie gefiel ihm das Buch nicht. Vielleicht hatte es ja damit zu tun, der er zur gleichen Zeit selber ein Buch veröffentlicht hat. Wie auch immer.

 

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Online- Seminar: Umgang mit der Regression

Der Begriff der Regression wird oft verwendet und oft nicht oder nur sehr einseitig verstanden. Auch in Supervisionen fällt immer wieder auf, dass die Therapeutinnen bisweilen nicht bemerken, wenn die Patientin in eine maligne Regression entgleiten. Überhaupt scheinen mir die die Schäden einer Regression, die Fehlentwicklungen, besonders in der hochfrequenten Psychoanalyse, zu wenig reflektiert. Die Psychoanalyse war lange Zeit damit befasst Regressionen »zu fördern«; das mag in einer Zeit, in der wir mehr »Über-Ich-lastige« Patienten gesehen haben, auch passend gewesen sein und ist es für bestimmte Patienten weiterhin.

 

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Wo sind die weißen Tauben?

Kann sich noch jemand an Hans Hartz erinnern? Kennt noch jemand diesen Song aus dem Jahr 1982?

So unfassbar traurig aktuell und daher hier als Erinnerung.

 

www.youtube.com/watch

 

Vielleicht sieht jemand irgendwo weiße Tauben? Er möge sie herzlich grüßen. Sie werden gebraucht! Sehr sogar.

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