Nach oben

Blog

Von »Programmierschäden« und »Prägungen«

Stefanie Stahl scheut in ihrem Buch „Wer wir sind« nicht vor extrem vereinfachten, unbelegten Behauptungen zurück. Dies ist insofern sehr bedenklich, als sie unter anderem auch von den Medien zu einer »Expertin« stilisiert wird, was ihr einen Vertrauensvorschuss gibt, den sie allzu oft nicht einzulösen vermag. Erschwerend tritt ein sehr einseitiges, undialektisches Denken hinzu, das in seiner unterkomplexen Darstellung von Sachverhalten dann auch oft zu wissenschaftlich nicht haltbaren Aussagen führt.

 

Artikel lesen

Was steckt hinter den Plagiaten von Stefanie Stahl?

Die mediale Aufmerksamkeit hat sich - sehr zu Recht - auf die nachgewiesenen Plagiate in Stefanie Stahls neuem Buch »Wer wir sind« konzentriert, und Felix Stephan hat sie in der »Süddeutschen Zeitung« - ebenfalls sehr zu Recht - als Vertrauensbruch bezeichnet (SZ v. 16./17. September 2023).

Es scheint auch dabei zu bleiben, dass man es im Team Stefanie Stahl mit den Fakten nicht allzu genau nimmt.

 

Artikel lesen

Das laute Schweigen der Stefanie Stahl und die Rolle der Medien

Seit der Wochenendausgabe der »Süddeutschen Zeitung« vom 02./03. September 2023 über die Plagiate in dem neuen Buch von Stefanie Stahl »Wer wir sind«, hört man von der Autorin zu dieser Aufdeckung geistigen Diebstahls...nichts! Keine Klarstellung, keine Entschuldigung! Lediglich beredtes Schweigen! Sie lässt ihre Anwälte für sich sprechen und den »Stern« den müden Versuch einer Rechtfertigung abgeben.

Wie kann man das deuten oder verstehen?

Artikel lesen

Pseudowissenschaft und geistiger Diebstahl – Das Phänomen Stefanie Stahl

Es ist ein Phänomen, wie lange es gut gegangen ist, wie lange die Psychologin und Buchautorin Stefanie Stahl ihre mitunter biologistischen und häufig unbelegten Behauptungen (fast) völlig unwidersprochen verbreiten konnte. Sie war und ist Gast in Medienrunden auf der Frankfurter Buchmesse (2022), zuletzt mit ihrem neuen Buch »Wer wir sind« (2022, Kailash Verlag). Bei den medialen Auftritten, z. B. »Die 30-Minuten-WG«, der »ARD«-Bühne oder der NDR-Talkshow (Juni 2023), wird ihr mehr gehuldigt, als dass man überhaupt nur eine kritische Frage stellt. Und der Autorin selbst, die häufig davon spricht, wie wichtig es sei, dass »man sich reflektieren« könne, mangelt es nicht an eher nicht reflektierter Überzeugung von der Qualität ihres Buches.

Artikel lesen